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Auf dem Feld

Bevor wir das erste Mal Spargel ernten können, haben wir einen dreijährigen Weg zu gehen. Kommen Sie mit uns!

Den Boden vorbereiten

Unser Weg beginnt mit einer Bodenanalyse, die uns wertvolle Aufschlüsse gibt. Nach der Analyse wissen wir, welche und wie viele Nährstoffe unser Boden benötigt, damit hier ausgezeichnete Spargel-Qualitäten wachsen können. Danach haben wir Feldarbeit vor uns; „Fläche vorbereiten“ nennen wir das. Wir düngen, wir kalken und behalten dabei immer den pH-Wert des Bodens im Auge.

Nun ist der Boden bereit für die erste Saat. Bevor wir allerdings den Spargel anpflanzen, bauen wir eine Zwischenfrucht an. Senf oder Ölrettig sind unsere bevorzugten Pflanzen, die wir zerkleinern und mit dem vorbereiteten Boden vermischen.

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Mit diesem System steuern wir die gesamte Bewässerung und die flüssige Düngung jeder Pflanze. Wir dosieren sorgfältig und gewährleisten, dass Wasser und Dünger in genau der Menge dorthin gelangen, wo sie benötigt werden.

Precision-Farming

Auf dem Boden ziehen wir nun Gräben, schnurgerade und mit der immer gleichen Tiefe. Dabei setzen wir auf das GPS-System, das auch in den Navigationssystemen unserer Autos zum Einsatz kommt.

Mit dem „Precision Farming“ sind wir in der Lage, ganz präzise zu arbeiten. In den Gräben der Felder verlegen wir die sogenannten Tropfschläuche, die mit vielen kleinen Löchern ausgestattet sind. Über diese Tropfschläuche stellen wir jeder Pflanze exakt die Menge Wasser zur Verfügung, die sie für ihr Wachstum benötigt.

Pflanzen

Jetzt ist der Spargel an der Reihe! Nach den Eisheiligen pflanzen wir unsere Grünpflanzen, die wir zuvor im Gewächshaus vorbereitet haben, in die Gräben.

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Unsere kleinen Pflanzen befinden sich in Erdpresstöpfen, die jeweils 4x4x4 cm groß und verdichtet sind. Die Saatkörner keimen in den Töpfen, wachsen in den Ballen und bilden einen Trieb nach oben aus.

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Pflegen

Bis zum Herbst sind wir mit der Pflege der kleinen Spargelpflanzen beschäftigt, die wir dosiert bewässern und unkrautfrei halten. Im Herbst, wenn sich das Spargelkraut goldig und braun verfärbt und der Trieb abgereift ist, bereiten wir uns auf den Winter vor.

Die Spargelpflanzen werden gemulcht, gehäckselt und in den Boden eingearbeitet. Im selben Arbeitsschritt schließen wir die Pflanzgräben und ebnen die Fläche für die Winterzeit ein.

Im zweiten Jahr wiederholen wir den Vorgang

Der Spargel lagert weitere Nährstoffe ein und erschließt mit seinen Wurzeln einen immer größeren Erdraum.

Das dritte Jahr ist das erste Jahr, in dem wir den Spargel ernten können.

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Der Spargel hat nun genügend Nährstoffe eingelagert und erschließt in dieser Phase nun mit seinem Wurzelraum den Erdraum.

Erntejahr

Im Erntejahr wird aufgepflügt.

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Folienmanagement

Jetzt kommen die Folien zum Einsatz, die im Frühjahr das Bild unserer Felder prägen. Die Folien haben eine schwarze und eine weiße Seite, mit denen wir den Erntezeitpunkt intelligent steuern können. Liegt die schwarze Folie offen sichtbar auf dem Feld, wächst der Spargel schneller und wird eher zur Ernte bereit sein.

Umgekehrt reduzieren wir mit der weißen Folie die Erwärmung des Bodens und sorgen dafür, dass der Wachstumsprozess verlangsamt wird. Unter den Folien wächst der Spargel wie in einem Minigewächshaus; mit unserem „intelligenten Folienmanagement“ gelingt uns eine Ernteverfrühung von bis zu 14 Tagen.

Dabei gilt stets eine Faustregel: Je leichter und sandiger der Boden, desto höher die Erwärmung und desto schneller das Wachstum.

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Ernte

Sortenbedingt haben wir nun mit unseren Pflanzen fünf bis sechs Vollertragsjahre vor uns. Bei der Ernte arbeiten wir sowohl von Hand als auch maschinell mit unseren Spargelvollerntern.

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